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Getreidefreies Hundefutter: Der Faktencheck | Bestesfutter

Getreidefreies Hundefutter: Was Sie wissen sollten

Wie Hundehalter bestätigen können, schweift ein Gespräch über gesunde Hundeernährung gerne in den mystischen Bereich des Glaubens ab. Immer häufiger spiegelt die Ernährung des Menschen auch die Ernährung des Hundes wieder, was eine nicht unbedingt artgerechte Ernährung für den Hund bedeutet. Allgemeine Schlappheit, Blähungen, Erbrechen, weicher oder flüssiger Kot, Hautausschlag und Hautirritationen, häufige Ohreninfektionen, chronisches Lecken, Kratzen und Beißen: All diese Kennzeichen können beim Hund Anzeichen für eine Lebensmittelunverträglichkeit oder sogar eine Futtermittelallergie sein. Wenn Ihr Hund einige dieser Symptome zeigt, gehen Sie auf Nummer sicher und sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt. Handelt es sich tatsächlich um eine Reaktion auf Futtermittel, so sind Inhaltsstoffe wie Huhn, Rindfleisch, Eier, Milchprodukte und Weizen häufiger für die Reaktionen verantwortlich. Jedoch kann theoretisch jede Zutat eines Futters die unerwünschte Reaktion hervorrufen. Wenn also Weizen oder andere Getreidesorten durch einen kontrollierten Fütterungsversuch als Auslöser identifiziert wurden, sollte unbedingt ein getreidefreies Hundefutter gefüttert werden. Auch für Hunde, die bereits ein Magenleiden haben, empfehlen wir eine Ernährung ohne Getreide.

Mythen und Irrtümer der Hundeernährung

Anders als immer behauptet, sind Hunde keineswegs reine Fleischfresser (Carnivoren). Selbst Wölfe fressen Früchte, Kräuter und Gräser und ihr Darm ist durchaus darauf ausgelegt kleinere Pflanzenmengen zu verdauen. Die ausgewogenste Ernährung lässt sich daher am Leichtesten durch gemischtes Futter erzielen, das verschiedene Fleischarten und pflanzliche Komponenten enthält. Auch die Hunde kommen an den polarisierenden Ernährungsdiskussionen der Menschen nicht unbeschadet vorbei. Die BARF-Methode nimmt für sich in Anspruch, fleischfressende Haustiere (also nicht nur Hunde) so naturnah wie möglich zu ernähren. Dazu zählt die Verfütterung von Frischfleisch, Fisch und unter Umständen auch Getreide. Wenn solche Rationen selbst erstellt werden, sind genaue ernährungsphysiologische Kenntnisse erforderlich und sollten grundsätzlich mit dem Veterinär abgesprochen werden. Stellt man die Hundeernährung auf BARF um, ohne das nötige Hintergrundwissen zu haben, so kann dies unbeabsichtigt zu einer schweren Mangelernährung beim Hund führen. Nicht zu vergessen sind die Gefahren für Mensch und Tier durch rohes Fleisch. Mitunter ist Fleisch belastet mit Dingen wie Salmonellen, E. coli und Listerien. Es sollten deshalb die Regeln der Küchenhygiene beachtet werden und im Zweifelsfall sollte das Fleisch doch erhitzt werden um etwaige Erreger abzutöten. Ein Trend der Extreme ist die vegane Hundeernährung für die, sollte man es tatsächlich versuchen, ebenfalls genaue Kenntnisse erforderlich sind. Diese Form der Hundeernährung zeichnet sich dadurch aus, dass die nötigen Vitamine und Mineralstoffe die im Fleisch enthalten sind zugefüttert werden müssen.

Getreidefreies Hundefutter: Selbst kontrollieren, was Ihr Hund frisst

Für manche Hundehalter gibt es keinen medizinischen Grund, warum sie auf getreidefreies Hundefutter setzen. Ihnen geht es in erster Linie darum, die Kontrolle darüber zu haben, was ihr Hund überhaupt frisst. Viele Hundefutter setzen auf Getreide als Hauptinhaltsstoff und dieses ist augenscheinlich tatsächlich für die meisten Hunde gut verträglich. Manche Hunde vertragen dieses Futter jedoch nicht und das muss nicht einmal unbedingt am Getreide liegen, denn wie bereits erwähnt, können Allergien und Unverträglichkeiten von fast allen Lebensmitteln ausgelöst werden. Oft werden Futtermittel in Gruppen deklariert. Für den Verbraucher ist daher meist undurchsichtig, mit was er den Hund tatsächlich füttert. Bei einer offenen Deklaration werden die einzelnen Inhaltsstoffe des Hundefutters aufgelistet. Schon bevor es tatsächlich zum Krankheitsfall kommt, sollte die Diät von Hunden genauestens überwacht und angepasst werden. Auch das Alter des Hundes spielt eine wichtige Rolle in der artgerechten Ernährung. Ältere Hunde haben zum Beispiel einen anderen Energiebedarf als jüngere Hunde. Da sie mehr schlafen und sich weniger bewegen, benötigen Seniorenhunde weniger energiereiche Futter, da sie sonst unweigerlich zunehmen. Auch eine erhöhte Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren, wie sie zum Beispiel in Fisch enthalten sind, kann einer vorzeitigen Alterung vorbeugen.

Getreidefreies Hundefutter für kranke Tiere

Es kann viele medizinische Gründe haben, warum die Ernährung des Hundes auf getreidefreies Hundefutter umgestellt werden sollte. Hunde mit Allergien gegen Getreideeiweiß wären dafür ein Beispiel. Glutenunverträglichkeit gibt es bei Hunden seltener als beim Menschen. Allerdings ist besonders die Rasse Irish Setter von einer Glutenunverträglichkeit betroffen und sollte dementsprechend auch nur glutenfrei ernährt werden.

Woran Sie gutes getreidefreies Hundefutter erkennen

Getreidefreies Hundefutter zeichnet sich, wie der Name schon sagt, durch den Verzicht von Getreide aus – das heißt allerdings nicht, dass die restlichen Inhaltsstoffe automatisch wertvoll oder gut verträglich für Ihren Hund sind. Die Ernährung Ihres Tieres sollte speziell auf seine individuellen Bedürfnisse abgestimmt sein. Gutes getreidefreies Hundefutter erkennen Sie daran, dass es aus verschiedenen tierischen und pflanzlichen Erzeugnissen hergestellt ist, da sonst die Gefahr einer Mangelernährung besteht. Die angebenenen Deklarationen geben Aufschluss über die enthaltenen Zutaten. Ein weiteres Kriterium ist der Hundekot. Ist dieser wohlgeformt und nicht übermäßig viel spricht dies im allgemeinen für die Qualität des Futters. Ein gutes Futter enthält zudem ausreichend Fettsäuren, die für ein gesundes Fellkleid wichtig sind. Das getreidefreie Hundefutter von Bestesfutter verzichtet auf Weizen und Weizengluten, hat dafür in einigen Sorten Süßkartoffeln und/oder Kochbananen als Futterbestandteile. Wir von Bestesfutter legen Wert darauf, dass Sie das passende Futter für Ihr Haustier finden. Sollten Sie Fragen zur ausgewogenen Hundeernährung oder unseren Produkten haben, können Sie uns gerne unter der Nummer (+49) 451 / 48 68 99 0 erreichen.