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Welpen kaufen: Worauf du unbedingt achten solltest

Du möchtest einen Welpen kaufen? Hier unsere 5 wichtigsten Ratschläge!

Punkt 1: Die Entscheidung, einen Welpen zu kaufen

Zunächst kann man jedem, der sich entschlossen hat, einen Hund als neues Familienmitglied bei sich aufzunehmen, gratulieren. Denn wir garantieren, dass er dein Leben bereichern wird! Er ist treuer Begleiter, bester Freund und Seelentröster in einem. Selbstredend hast du, bevor du einen Welpen kaufst, genau überlegt, ob du zu diesem Schritt bereit bist. Du siehst dich in der Lage, dich in allen Lebenssituationen - auch während eventueller Krisen - um den Vierbeiner zu kümmern und ihn artgerecht zu versorgen und auszulasten. Immerhin kann dein zukünftiger Begleiter 15 Jahre oder sogar länger an deiner Seite verweilen. Das ist eine lange Zeit.

Punkt 2: Die Wahl der passenden Rasse

Nachdem du dich nun sorgfältig mit deinem Gewissen auseinandergesetzt hast und immer noch sicher bist, dass du einen Welpen kaufen möchtest, will die nächste Frage beantwortet werden: Welche Rasse soll es denn sein?

Eines vorweg: Lass dich nicht von sogenannten Moderassen blenden. Nur weil der Nachbar einen Rhodesian Ridgeback oder einen Weimaraner hat, heißt das nicht, dass du ebenfalls einen Vertreter dieser Rassen als neuen vierbeinigen Kumpel begrüßen musst. Vielmehr solltest du dir ganz neutral und sachlich überlegen, welche Eigenschaften dein Traumhund mitbringen soll. Genauso solltest du darüber nachdenken, welche Anlagen er lieber nicht haben sollte. So ist ein Herdenschutzhund wie zum Beispiel ein Maremmano oder Owtscharka eine Herausforderung, wenn bei dir daheim ständig Tag der offenen Tür ist und die Besucher sich die Klinke in die Hand geben. Wenn du gerne sportlich unterwegs bist, wäre ein lauffreudiger Hund sicherlich eine gute Idee. Also doch keinen Mops oder keine Bulldogge, die unter Umständen ziemlich kurzatmig sein können. Unter Umständen heißt in diesem Fall ganz besonders: Augen auf bei der Wahl des Züchters. Je platter die Nase ist, desto schlechter bekommen die armen Tierchen Luft. Hierbei wird auch gerne von Qualzucht gesprochen. Das bedeutet, es werden die erwünschten Zuchtmerkmale über das Wohl des Tieres gestellt. Das heißt...

Punkt 3: Die Suche nach dem richtigen Züchter

Die sorgfältige Auswahl des Züchters hat immer oberste Priorität, wenn du einen Welpen kaufen möchtest. Auf dubiose Billigangebote aus dem Internet sollte gänzlich verzichtet werden. Hier kann es sich um illegal eingeführte Tiere, die meist aus Osteuropa stammen und ihren Müttern viel zu früh entrissen wurden, handeln. Diese Welpen sind in der Regel zu jung, um geimpft zu sein. Die Papiere sind gefälscht. Nicht selten sterben die armen Würmchen kurz nach ihrem Einzug in ihr neues Zuhause. Wenn du glaubst, an einen illegalen Welpenhändler geraten zu sein, zöger bitte nicht, dies zu melden. Dies kannst du zum Beispiel über die Welpenschutzorganisation Stopp Puppy Traders  tun.

Wir möchten dir daher folgende Ratschläge an die Hand geben, die du unbedingt lesen solltest, bevor du einen Zucht-Welpen kaufst:

  • Zunächst solltest du immer das Gefühl haben, dass dem Züchter seine Welpen am Herzen liegen und er immer darauf bedacht ist, dass sie ein gutes Zuhause bekommen. Das heißt, er begrüßt es, wenn du dein neues Familienmitglied mehrmals besuchen kommst. Natürlich stellt er dir auch Fragen über deine Lebens- und Wohnsituation.
  • Achte bitte darauf, dass die Mutterhündin und die Welpen direkten Familienanschluss haben. Die Wurfkiste sollte also nicht irgendwo im Schuppen stehen. Sieh dir auch die Mutterhündin genau an. Ist sie gestresst? Macht sie einen gesunden und vitalen Eindruck? Sieh dir auch ihr Gesäuge an. Manch unseriöser Vermehrer präsentiert seinen Kunden auch irgendeine Hündin.
  • Für einen seriösen Züchter ist die Zucht eine Herzensangelegenheit. Deshalb hat er sich auf seine Tiere spezialisiert und er lässt eine Hündin höchstens einmal im Jahr werfen.
  • Außerdem legt er Wert auf eine optimale Sozialisierung der Welpen. Bestenfalls verbringen diese ihre ersten Wochen in einer kleinen gemischt-geschlechtlichen Hundegruppe, in deren Beisein sie schon viele Dinge kennenlernen und erleben dürfen, wie zum Beispiel andere Tiere, Kinder, Menschen, Autofahren und den Besuch beim Tierarzt.
  • Zwar dürfen Welpen hierzulande mit acht Wochen abgegeben werden, besser sind jedoch zehn bis zwölf Wochen.
  • Des Weiteren achtet ein verantwortungsvoller Züchter darauf, dass die Elterntiere frei von Erbkrankheiten sind. Und natürlich sind die Welpen vorschriftsmäßig geimpft und entwurmt. Schön wäre, wenn sie auch auf Erbkrankheiten untersucht wurden. Nahezu bei jeder Rasse gibt es bestimmte Erbkrankheiten, die auch bei gesunden Elterntieren auftreten können. Deshalb kann ein Züchter gar nicht umsichtig genug sein.

Solltest du selbst bei der Wahl des Züchters und auch des richtigen Welpen unsicher sein, scheue dich nicht, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Gerade wenn du noch nie einen Hund hattest und zum ersten Mal einen Welpen kaufst, ist fachmännische Unterstützung ratsam.

Punkt 4: Das Tierheim als Alternative zum Welpenkauf beim Züchter

Abschließend sei noch gesagt, dass im Tierheim viele tolle Hunde auf eine zweite Chance warten. Die Auswahl ist dabei immer sehr gemischt. Es gibt viele junge Tiere, natürlich auch ältere Semester, unkomplizierte Hunde und auch Hunde mit einer komplexeren Vorgeschichte. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall, denn vielleicht findet sich ja dort der vierbeinige Freund fürs Leben. Auch gibt es nahezu für alle Rassehunde Vereine, die sich um in Not geratene Vertreter bestimmter Rassen kümmern und ein neues Zuhause für sie suchen. Reinrassige Zucht-Welpen kaufen, ist also nicht zwingend notwendig.

Punkt 5: Das richtige Welpenfutter

Wenn du deinen Liebling endlich gefunden hast und alles für den Einzug deines neuen haarigen Familienmitglieds vorbereitest, kommt sicherlich eine weitere Frage auf, die uns bei Bestesfutter natürlich besonders am Herzen liegt: Was füttere ich so einem Hundebaby? Wir haben uns bei der Entwicklung unseres Futters darüber selbstverständlich ausgiebig Gedanken gemacht und ein erstklassiges Futter entwickelt. Unser getreidefreies Welpenfutter ist speziell auf die Bedürfnisse von Hundebabys und Junghunden angepasst und besonders schonend zu den empfindlichen Welpenmägen. Außerdem enthält es 15 nährstoffreiche Fleischarten. Dein Welpe bekommt alles, was er für die aufregende Eingewöhnungszeit bei seiner neuen Familie und während der Wachstumsphase braucht.